Las Vegas

Bunt, laut, kitschig.

Klingelnd, blinkend, glamourös.

Süchtig, schäbig, trostlos.

Ein Moloch, der am Wochenende unendliche Menschenmassen in sich hineinsaugt und nach drei Tagen zerzaust und abgebrannt wieder ausspuckt. Eine Stadt, in der Freud und Leid händchenhaltend über den Strip schlendern, sich wundernd, wer diesen ganzen Kitschbombast konzipiert, gebaut und vermarktet hat. Angesichts der Dimension des ganzen kann man sich aber denken, wo ein Großteil des in den Casinos verspielten Geldes landet. Man kann durchaus gewinnen (ich hatte viel gewonnen), aber auch entsprechend verlieren (ich hatte viel verloren). Da man aber wahrscheinlich mehr verliert als gewinnt, kann man froh sein, sich ein Limit gesetzt zu haben und nach den drei Tagen verstört und wehmütig wieder abzuziehen.

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Santa Cruz

Am Sonntag war Santa Cruz an der Reihe. Mit Freizeitpark mitten am Strand. Wir sind sogar mit Giant Dipper gefahren, abends, als es schon dunkel und kunterbunt war. Davor drehten wir die große Runde zum Leuchtturm und an den angeblich besten Surfstrand Kaliforniens. Da waren aber keine Wellen und deshalb wohl auch keine Surfer. Langweilig. Aber das Gröhlkonzert der Seelöwen auf dem Kai war lustig. Und viele Post-Hippies waren da, einige am Schnorren, was das Zeug hält: „Why lie? I need a beer!“ stand da auf den ausgebreiteten Pappkartons, die zur Spende aufriefen. To be honest, me too.

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Bike Trip

Nachdem ich letzte Woche eine super Karre gekauft hatte und es hieß, dass sie am Mittwoch eintrudeln müsse, waren wir gestern direkt im Laden, um Radau zu machen. Das Teil ist schließlich voll bezahlt und immer noch nicht da. Plötzlich hieß es, kein Problem, ist heute gekommen, hier ist sie. Und dann hielt ich unerwarteterweise mein neues Cannondale Six13 in den Händen.

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The Dish

Beim ersten Mal noch gekeucht ohne Gleichen, beim zweiten Mal mit Kamera einen gemütlicheren Streifzug unternommen. Was wir erst eben in der Kneipe von Christopher erfahren haben: das ganze ist wohl vor einiger Zeit komplett abgefackelt. Aber der Ausblick ist trotz verkohltem Areal ziemlich gut. Cool war auch, dass Briegel von der Dish-Polizei angehalten wurde, weil er mit seiner D80 zu professionell aussah: „Are you media?“ „No media, Sir!“ Immer auf Nummer sicher gehen!

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