last.fm revisited

Im last.fm scrobble bobble contest ging es um approximativ durchschnittliche Songlängen von scrobble bobbelnden last.fm Usern. Da das Thema gestern auf Bastis House Party nochmal aufkam und ich auch im obigen Post aufgefordert wurde, das Skript zu veröffentlichen, was ich zu dem Zeitpunkt vergessen hatte, hier nochmal ein Update, inklusive Skript. Ich habe auch noch David V als treuen Leser dazugenommen, damit er sieht, wie kurz sein Mike Oldfield in Wirklichkeit ist. 😉

Carmi 4.26 min
David 4.71 min
Bro 4.76 min
Basti 5.04 min
Yonker 5.30 min

Die Ausgabe des Skripts ist hierbei „user #tracks total_length avg_length“.

Mike leaves DT

Hui,

da hab ich eben vorm Ins-Bettchen-Gehen noch was aufgeschnappt: Mike Portnoy leaves Dream Theater. Hier ein copy-paste von dreamtheater.net:

To all of our loyal fans and friends: It is with profound sadness — regret — we announce that Mike Portnoy, our lifelong drummer and friend, has decided to leave Dream Theater. Mike’s stature in the band has meant the world to all of us professionally, musically, and personally over the years. There is no dispute: Mike has been a major force within this band.

Ob das mal gut geht…

Ich glaube, das war’s dann wohl mit DT so wie wir’s kennen. Zu groß war Mikes Einfluß. RIP — Kings of Prog Metal.

Wer soll Nachfolger werden? Ich bin für Jordan Rudess am Drum-Computer. Der hat beim Spielen der Solos mit Rechts noch eine Hand und zwei Füße frei. 😉 Mike kann derweil Vollzeitdrummer bei Neal Morse werden. He he…

last.fm scrobble bobble contest

Letztens ist Carmen ein scrobbletüchtiger iPod nano zugeflogen, was mich nun etwas verzweifeln lässt, da ich mich jeglicher Grundlage beraubt sehe, sie jemals im last.fm scrobble bobble contest einzuholen. Für diejenigen, die den Begriff nicht kennen: es handelt sich um den ordinären Hundeschwanzlängenvergleich der social music scene, nämlich wer die meisten Songs hört und diese auf last.fm scrobbelt. (Eine Kennziffer, die ungeheuer wichtig ist in einer schnellebigen Zeit, wo Masse Klasse dominiert.) Das Gespräch ging in etwa so:

„Oh Mann, jetzt hab ich ja gar keine Chance mehr, dich bei last.fm einzuholen.“
„Musste halt mal kürzere Songs hören.“
„Oh! Da fällt mir ein, ich habe mal ein Skript geschrieben, d“
(verdreht die Augen) „Du hast ja schon für alles ein Skript geschrieben.“
Diese pauschale Klassifizierung als Geek hatte mir prompt die Sprache verschlagen.

Was mich aber nicht davon abhalten konnte, mein Skript zu reaktivieren, welches die durchschnittliche Songlänge eines Nutzers bei last.fm herausspuckt. Behold!

Carmi 4.23504 min
Mein Bruder 4.76787 min
Yonker 5.29621 min

Har! Yonker wins. Fuckin‘ nerd… Get a life!  

Semantic Information Mashup

Normalerweise halte ich ja nicht viel von Semantic Web und dergleichen. Hier aber eine interessante Seite, die das „deep web“ crawlt und Suchergebnisse aus z.B. Dokumenten extrahiert und diese in einer Art Zusammenfassung darstellt. Fand ich gar nicht mal so schlecht für den Anfang. Der Service heißt sig.ma und wurde vom Digital Enterprise Research Institute entwickelt. Zum Test hatte ich mal nach statistical machine translation gesucht. Die Antwort ist ein copy-paste aus diversen Papern, was sich aber gar nicht so schlecht liest. Das ganze ist momentan noch etwas langsam und teilweise ein wenig redundant. Aber es scheint sich was zu tun auf Semantikebene. Bing hatte ja auch schon Schlagzeilen gemacht, dass es z.B. Sportergebnisse schön zusammenfassen kann, ohne dass man die ganzen Sportportale abklappern muss, um an diese Informationen zu gelangen. Es tut sich also was. Ich glaube zwar nicht, dass Google gefährdet ist, aber wenn diese Technologie wirklich mal klappt und schneller wird, dann ist zumindest die absolute Vormachtstellung endlich wieder in Frage gestellt. Und ich dachte schon, Google wird eines Tages die Welt beherrschen. Puh, da haben wir alle nochmal Glück gehabt. 😉